Blutdruckmessung
Blutfettmessung
Blutzuckermessung
Blutzuckerlangzeitwert
BIA-Messung
Osteoporose-Risiko
BIA-Messung
BIA = Bioelektrische
Impedanz-Analyse
"Wie ist mein Körper zusammengesetzt? - Wodurch ist mein Gewicht bestimmt?"
Das sind Fragen, die sich durch den Schritt auf die Waage nur unzureichend klären lassen. Zusätzlich gibt es verschiedene Skalen und vielfältige Rechenmethoden, die helfen wollen, das Gewicht einzuordnen in "normal" oder "zu wenig" oder "zu viel". Dazu bietet sich zum Beispiel der BMI an [BMI = Körpergewicht in kg / (Körpergröße in m)² ]. Aber nach diesem wäre manch ein Bodybuilder übergewichtig. Oder ein Mensch nach muskulaturzehrender, entwässernder Diät läge im gesunden Normbereich. Ergänzende Informationen zur Zusammensetzung des Körpers aus Fettzellen, aktiver Körpermasse (Muskulatur etc.) und freiem Körperwasser (Blutplasma, Lymphflüssigkeit ...) kann die bioelektrische Impedanzanalyse (BIA) liefern.

Dieses Messverfahren beruht darauf, dass Fettgewebe wie ein Isolator wirkt, den elektrischen Strom also nicht leitet. Wässrige Lösungen inner- oder außerhalb von Körperzellen dagegen leiten den elektrischen Strom.
(Abb. Bia-Messgerät)
Über Elektroden an Hand und Fuß wird ein nicht fühlbarer Wechselstrom durch den Körper geleitet. Der dabei gemessene Widerstand - die Impedanz - ergibt sich aus Resistanz und Reaktanz. Die Resistanz (Ohmscher Widerstand) wird durch Körperwasser und darin gelöste Elektrolyte bestimmt. Die Reaktanz (kapazitiver Widerstand) ist unter anderem abhängig von den Membranen der Körperzellen. Durch die Messung werden also der Anteil des freien Körperwassers und die Masse der wasserhaltigen Gewebe ermittelt. Die Differenz zum Körpergewicht entspricht dem Körperfett.
Diese Fettpölsterchen sollen beispielsweise bei einer Reduktionsdiät schrumpfen. Problematisch beim Abnehmen ist, dass der Körper zuerst auf die Eiweißreserven, also die Muskulatur, zurückgreift, bevor er das Körperfett verbrennt. Die Muskeln lassen sich nur durch sportliche Aktivität während dieser Phase erhalten. Wenn die Ernährung gedrosselt und die körperliche Bewegung gesteigert werden, ändert sich am Gewicht oftmals wenig, da der Fettabbau mit dem Aufbau gesundheitsfördernder aktiver Körperzellmasse anfangs etwa Schritt hält. Als Bestätigung für die Veränderungen eignet sich die BIA-Messung.
(Abb. BIAVECTOR-Nomogramm)
Die BIA-Vektoranalyse ist eine graphische (nicht quantitative) Auswertungsmethode, bei der Resistanz und reaktanz jeweils durch die Körpergröße geteilt werden und die Resultate anschließend in einem orthogonalen Koordinatensystem gegeneinander aufgetragen werden.Iin einer gesunden Population liegen die Messpunkte von 95 % innerhalb der roten Toleranzellipse.Man kann also gut erkennen, ob ein "Zuviel" an Gewicht tatsächlich auch ein "Zuviel" an Fett ist oder ob ein "normales" Gewicht mit einem gesunden Maß an Muskelmasse einhergeht. So ist auch die Verlaufskontrolle anderer Erkrankungen möglich, deren Entwicklung mit Änderungen der Körperzusammensetzung einhergeht. Fettgewebe ist lebensnotwendig. Was "normal" - also gesund - ist, wird über den Vergleich mit den Daten gesunder Testpersonen eingeordnet. In die Beurteilung kann man auch das Lebensalter einbeziehen, da beobachtet wurde, dass in fortgeschrittenem Alteetwas mehr Fett günstig für die Lebenserwartung ist.Damit die Werte verschiedener Messungen vergleichbar werden, sollten ähnliche Messbedingungen eingehalten werden, wie zum Beispiel: Erfassen der selben Körperhälfte (möglichst der aktiven, also bei Rechtshändern der rechten), Messen bei leerer Harnblase und mindestens zwei Stunden nach sportlicher Aktivität und letzter Mahlzeit. Personen mit Herzschrittmacher können nicht erfasst werden. Für Schwangere, Kinder, Menschen mit Amputationen existieren keine ausreichenden Referenzdaten, so dass nur eine Verlaufskontrolle möglich wäre, sich die Angabe von definierten Messwerten aber verbietet.
Sie können sich bei uns für nur 5 €* pro Messung Ihre Körperzusammensetzung bestimmen lassen. Bitte reservieren Sie sich unter Tel. 034297 / 4 85 33 einen Termin. Die Messung und Auswertung dauert ca. 20 min.
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