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Blutdruckmessung
Blutfettmessung
Blutzuckermessung
Blutzuckerlangzeitwert
BIA-Messung
Osteoporose-Risiko
Was versteht der Arzt unter Blutdruck?
Das fließende Blut drückt ähnlich wie bei einem prallen Wasserschlauch gegen die Wände der Gefäße und besonders auf die Wände Ihrer Arterien. Die Kraft, mit der der Blutstrom gegen die Gefäßwand drückt, wird als Blutdruck gemessen. Dies erfolgt in der Regel am Arm mit Hilfe eines Blutdruckmeßgerätes.
 Der Blutdruck beträgt im Normalfall zwischen 120 und 80 mm Hg (mm Hg bedeutet "Millimeter Quecksilbersäule", ein international einheitliches Maß zur Bestimmung von Druckwerten). Den höheren (systolischen) der beiden Werte erreicht der Blutdruck, wenn sich das Herz entleert und dadurch den Kreislauf antreibt. Während sich das Herz erneut füllt, sinkt der Blutdruck auf den niedrigeren (diastolischen) der beiden Werte ab.  Eine regelmäßige Blutdruckkontrolle ist wichtig, um den gefährlichen Bluthochdruck rechtzeitig zu erkennen, aber auch um die Ursachen von Beschwerden, die niedriger Blutdruck auslösen kann, festzustellen. Wir bieten Ihnen die Blutdruckkontrolle für nur 0,50 &euro an.
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Warum schadet Bluthochdruck der Gesundheit?
Hochdruckkranke fühlen sich mit ihren hohen Blutdruckwerten oft wohler als Menschen mit zu niedrigem Blutdruck. Aber Bluthochdruck ist gefährlich für die Gesundheit. Der Grund: Dauernder Bluthochdruck überlastet das Herz und die Gefäße. Sie altern schneller. Die Folgen können sein: Nierenschäden, Herzschwäche, koronare Herzkrankheit (d. h. Verengung der herzversorgenden Gefäße) bis hin zu Herzinfarkt und Schlaganfall. Hochdruck schädigt wichtige Organe.
Bild links: Herzinfarkt
Bild rechts: Schlaganfall
Bluthochdruck ist die häufigste Ursache oder Mitursache von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Und daran stirbt bei uns jeder zweite. Zu hohen Blutdruck hat schätzungsweise
jeder fünfte über 40 Jahre.
Bei neun von zehn Hochdruckkranken läßt sich keine organische Ursache
für den hohen Blutdruck finden. Der Arzt spricht dann von "essentieller
Hypertonie". Sie entsteht durch eine Kombination von Erb- und mehreren
Umweltfaktoren, die bei jedem Menschen unterschiedlich ausgeprägt sein
können.
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Wie macht sich Bluthochdruck bemerkbar?
Der Blutdruck steigt mit dem Alter. Bluthochdruck tritt meist in der zweiten
Lebenshälfte auf. Das Heimtückische an der Krankheit ist, dass sie
sich nicht durch typische Beschwerden bemerkbar macht. Wer zu hohen Blutdruck
hat, weiß oft nichts von seiner Erkrankung, bis sie zufällig bei
einer ärztlichen Untersuchung entdeckt wird. Deshalb ist es empfehlenswert,
mindestens 1 x jährlich den Blutdruck überprüfen zu lassen.
Warrnzeichen für Bluthochdruck können allgemeine Beschwerden wie Kopfschmerzen,
Schwindel, Ohrensausen oder - in schwereren Fällen - Atemnot bei körperlicher
Belastung sein.
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Wann ist der Blutdruck zu hoch?
Die Beurteilung der Werte erfolgt nach den Richtlinien der Deutschen Liga zur
Bekämpfung des hohen Blutdrucks:
- Normalwerte: bis 140/90 mmHg
- Grenzwerte: bis 160/95 mmHg
- Bluthochdruck: alle Werte darüber
Liegen zusätzliche Erkrankungen (z.B. Diabetes mellitus oder Fettstoffwechselstörungen)
vor, ist es jedoch lebensverlängernd, den Blutdruck eher niedrig einzustellen.
Ausnahmen von dieser Regel: Kinder und Jugendliche. Kinder sollten Blutdruckwerte
von 100/50, Jugendliche von 120/80 haben.
Für alte Menschen gilt, daß der obere (systolische) Wert 160 nicht
überschreiten sollte. Der untere (diastolische) Wert darf, egal in welchem
Lebensalter, nicht über 95 liegen. Insofern gilt die Aussage "Alter
+ 100 = maximaler unbedenklicher systolischer Blutdruck" nur begrenzt.
Wenn einmal ein erhöhter Blutdruck gemessen wurde, bedeutet das noch nicht,
daß Sie unter der Krankheit Bluthochdruck leiden. Dass der Blutdruck bei
körperlicher Anstrengung oder bei Aufregung steigt, ist normal. Von Bluthochdruck
spricht man erst dann, wenn bei wiederholten Messungen in entspanntem Zustand
die Werte eindeutig erhöht sind.
Hat der Arzt bei Ihnen Bluthochdruck festgestellt, kann es sinnvoll sein, dass
Sie zu Hause regelmäßig Ihren Blutdruck kontrollieren. Dafür
gibt es einfach zu bedienende Selbstmessgeräte (Diese finden Sie auch in
unserem Shop).
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Was kann man gegen zu hohen Blutdruck tun?
Bluthochdruck kann heute in allen Schweregraden wirksam behandelt werden. Maßnahmen
zur Lebensführung werden dabei ergänzt durch Medikamente. Jeder Patient
kann eine für ihn passende Therapie bekommen. Für den Erfolg ist jedoch
Ihre aktive Mitarbeit wichtig.
Zur grundlegenden Behandlung von Bluthochdruck gehören die richtige Ernährung
und eine gesunde Lebensführung. Das heißt im einzelnen:
- Bauen Sie Übergewicht ab.
- Geben Sie das Rauchen auf.
- Ernähren Sie sich salzarm.
- Bevorzugen Sie cholesterinarme Nahrungsmittel.
- Trinken Sie Alkohol nur mäßig und nicht regelmäßig.
- Bewegen Sie sich regelmäßig körperlich, aber überfordern
Sie sich nicht. Geeignet sind Ausdauersportarten wie Radfahren oder Wandern.
Ungeeignet sind alle Kraftsportarten wie z. B. Bodybuilding und isometrische
Muskelübungen, da hierbei die Anspannung der Muskulatur nicht in eine Bewegung
mündet und der Blutdruck dadurch ansteigen kann.
- Lernen Sie, sich zu entspannen, um Streß abzubauen.
Gegen leichten Bluthochdruck reichen diese Maßnahmen allein oft schon
aus. Bei mittlerem und schwerem Bluthochdruck wird Ihr Arzt Ihnen zusätzlich
Medikamente verschreiben, die den Blutdruck wirksam senken. Wichtig ist, die
Medikamente regelmäßig wie verordnet einzunehmen.
Denken Sie immer daran: Auch wenn Sie sich relativ wohl fühlen, sollten
Sie nicht von den ärztlichen Ratschlägen und Verordnungen abweichen.
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Niedriger Blutdruck
Liegt dem niedrigen Blutdruck keine organische Erkrankung zugrunde, dann spricht
man von essentieller oder primärer Hypotonie. Ist der niedrige Blutdruck
die Folge einer anderen Erkrankung, dann nennt man dies sekundäre Hypotonie.
Entsteht der niedrige Blutdruck, wenn der Patient lange aufrecht steht, dann
bezeichnet man das als orthostatische Hypotonie.
Die primäre Hypotonie ist durch die Konstitution mitbedingt. Betroffen
sind oft große, schlanke Menschen, vor allem Heranwachsende mit großem
Längenwachstum.
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Wie äußert sich Hypotonie?
Niedriger Blutdruck ist im Gegensatz zum Bluthochdruck eigentlich keine "Krankheit".
Im Gegenteil, ein niedriger Blutdruck schützt sogar vor vielen Krankheiten,
wie Herzinfarkt oder Schlaganfall. Aber im Gegensatz zum Hochdruckpatienten,
der sich oft blendend fühlt, leiden Menschen mit niedrigem Blutdruck häufig
unter Symptomen wie Schwindel und Gleichgewichtsstörungen, Beklemmungsgefühlen
in der Herzgegend und Wetterfühligkeit. Menschen mit niedrigem Blutdruck,
"Hypotoniker", fühlen sich in ihrer Leistungsfähigkeit beeinträchtigt,
sie sind oft müde und unkonzentriert. Beim Aufstehen aus dem Liegen oder
Sitzen wird ihnen schwarz vor Augen. Psychische Belastungen können die
Beschwerden verstärken.
Die sekundäre Hypotonie tritt infolge einer anderen Erkrankung auf. Dies
können zum Beispiel Infektionskrankheiten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen
oder neurologische Erkrankungen sein. Niedriger Blutdruck kann auch eine Nebenwirkung
bestimmter Medikamente sein, zum Beispiel von Medikamenten gegen Depressionen
oder, natürlich, von Medikamenten gegen zu hohen Blutdruck, wenn diese
zu stark wirken.
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Was Sie selbst tun können
Niedriger Blutdruck ist oft die Folge eines schlecht trainierten Gefäßsystems.
Ein schlecht trainierter Kreislauf kann auf einen plötzlichen Lagewechsel
(z.B. Aufstehen nach längerem Sitzen) nicht so schnell reagieren, wie es
erforderlich wäre. Hier kann man die Blutgefäße trainieren.
Bürstenmassagen, Kneippsche Anwendungen oder Wechselduschen können
den Kreislauf in Schwung bringen. Auch Atemtraining und regelmäßige
Bewegung verbessern die Anpassungsfähigkeit des Gefäßsystems.
Wer seine Beschwerden trotz aller Bemühungen nicht los wird, der muß
sich ein wenig anpassen: Bleiben Sie nach dem Aufwachen noch fünf Minuten
im Bett liegen, geben Sie Ihrem Kreislauf durch ein paar Atemübungen Zeit,
auf Touren zu kommen. Springen Sie nicht aus dem Bett auf die Beine, sondern
setzen Sie sich erst an den Bettrand, warten einen Moment und stehen dann auf.
Nach dem Aufstehen kann eine kleine Gymnastik am offenen Fenster helfen, den
Kreislauf in Gang zu bringen. Zum Frühstück steigert eine Tasse Tee
oder Kaffee den Blutdruck.
Wer zu niedrigen Blutdruck hat, hat oft auch Schwierigkeiten beim Einschlafen.
In diesem Fall hilft eine Tasse Kaffee oder Tee, auch wenn diese Getränke
bei Menschen mit normalem Blutdruck als Muntermacher gelten. Probieren Sie aus,
ob es Ihren Schlaf verbessert, wenn Sie direkt vor dem Schlafengehen eine Tasse
Tee oder Kaffee trinken.
Meiden Sie Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit, die den Kreislauf belasten. Bedenken
Sie bei der Urlaubsplanung, dass tropische Hitze den Kreislauf sehr fordern
kann.
Zur Überbrückung können Sie auch ein Kreislaufmittel anwenden,
das man rezeptfrei in der Apotheke erwerben kann. Diese Mittel enthalten Stoffe
wie Midodrin oder Etilefrin, die den Blutdruck etwas erhöhen. Es gibt auch
pflanzliche Mittel, die den Kreislauf mit Kampfer anregen.
Vielfach wird empfohlen, den Blutdruck durch salzreichere Ernährung anzuheben.
Davon raten wir ab. Abgesehen davon, daß diese Maßnahme nicht in
allen Fällen erfolgreich ist, ist die Gefährlichkeit von übermäßigem
Salzkonsum für den Mineralhaushalt nicht gering.
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Was ein Arzt bei niedrigem Blutdruck tun kann
Ein Arzt wird versuchen, abzuklären, woher der niedrige Blutdruck kommt.
Handelt es sich um eine sekundäre Hypotonie, dann wird er die Krankheit
behandeln, die dem niedrigen Blutdruck zugrunde liegt.
Eine Untersuchung, die oft durchgeführt wird, um eine Neigung zu Hypotonie
zu erkennen, ist der sogenannte Schellong-Test. Dabei mißt der Arzt zunächst
im Liegen, dann nach dem Aufstehen alle ein bis zwei Minuten den Blutdruck.
Für die Messung bleibt der Patient insgesamt zehn Minuten stehen. In den
meisten Fällen ist die Hypotonie durch einen Blutdruckabfall im Stehen
gekennzeichnet, während sich gleichzeitig der Pulsschlag erhöht. Findet
der Arzt heraus, daß es sich um eine primäre Hypotonie handelt (das
bedeutet, daß es keine erkennbare Ursache gibt), dann kann er kurzfristig
ein Kreislaufmittel verordnen.
Durch eine Behandlung der Grunderkrankung bei sekundärer Hypotonie und
durch eine Anpassung der Lebensweise kann man meistens dafür sorgen, daß
sich die Beschwerden verbessern.
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