Diabetesberatung

Diabetesberatung

Beratung - Diabetes melitus

Einer der wichtigsten Beratungsschwerpunkte in Ihrer Apotheke im GLOBUS ist die Zuckerkrankheit, der Diabetes mellitus. Wir stehen Ihnen vor Ort kompetent und ganz persönlich mit Rat und Tat zur Seite.

Wir beraten Sie gern über:

  • alle Fragen zu Ihren Arzneimitteln, Insulintherapie, Injektionshilfen, Pens, Pennadeln
  • Blutzuckernormalwerte, Über- und Unterzuckerung
  • Blutzuckerselbstkontrolle und andere wichtige Selbsttests
    1. - Messmethoden
    2. - Messgeräte und Teststreifen
    3. - Stechhilfen / Lanzetten
  • Blutdruckselbstkontrolle
  • Ernährung bei Diabetes
  • Vitamine und Diabetes
  • Fußpflege, Vorbeugung und Behandlung des Diabetischen Fußes
  • Notwendige ärztliche Kontrollen zur Vorbeugung von Folgeerkrankungen
    1. - diabetische Augenschäden
    2. - diabetische Nierenschäden
    3. - Gefäßerkrankungen als Folge der Zuckerkrankheit
    4. - diabetische Nervenschäden
  • Diabetes und Reisen
  • Diabetes und Sport
  • Diabetes und Schwangerschaft
  • Verhalten in diabetischen Notfallsituationen

 

Wir überprüfen:

  • Ihren Blutzucker
  • Ihren Blutdruck
  • Ihren HbA1C-Wert (Blutzuckerlangzeitwert)
  • Ihre Blutfettwerte (Gesamtcholesterin, HDL, LDL und Triglyceride)
  • Ihre Blutzuckermessgeräte
  • Ihre Blutdruckmessgeräte (messtechnische Kontrolle)

 

 

 

Das können Sie noch erwarten:

  • engagierte, kompetente und freundliche Mitarbeiterinnen
  • ein umfassendes Sortiment sowohl bei Hilfsmitteln als auch bei Medikamenten
  • faire Preise, die einen Beitrag zur Kostensenkung leisen und Ihnen helfen, bei nicht rezeptierten Hilfsmitteln zu sparen
  • einen übersichtlichen Beratungskatalog, der hilft, Sie bestens zu versorgen

 

Wir betreuen:

  • unsere Diabetes-Selbsthilfegruppe

 

Was ist Diabetes mellitus?

Der Diabetes mellitus ist eine Erkrankung des Stoffwechsels, die durch einen erhöhten Blutzuckerspiegel gekennzeichnet ist.

Der erhöhte Blutzuckerspiegel kann durch einen Insulinmangel und/oder durch eine Insulinresistenz (= verminderte Wirksamkeit des vorhandenen Insulins) verursacht sein.

Die Häufigkeit des Diabetes mellitus zeigt steigende Tendenz. Zurzeit sind in Deutschland mindestens 5 % der Bevölkerung (rund 4 Millionen Menschen) von einem Diabetes mellitus betroffen.

Diabetes mellitus bezeichnet kein einheitliches Krankheitsbild, sondern Stoffwechselstörungen unterschiedlicher Ursache.

 

Typ-1-Diabetes

In der Regel manifestiert sich der Typ-1-Diabetes vor dem 40. Lebensjahr mit Bevorzugung des Kindes- und Jugendalters, doch grundsätzlich kann jedes Lebensalter betroffen sein. Der Typ-1-Diabetes wurde früher als Jugenddiabetes bezeichnet.

Er ist durch einen vollständigen Ausfall der körpereigenen Insulinproduktion gekennzeichnet, die Insulin produzierenden B-Zellen der Bauchspeicheldrüse werden im Verlauf der Erkrankung vollständig zerstört.

Durch das fehlende Insulin kann der Zucker (Glucose) nicht mehr in die Körperzellen aufgenommen werden. Infolge des hohen Blutzuckerspiegels und des vermehrten Fettabbaus entstehen die charakteristischen Symptome:

  • Harnflut
  • quälender Durst
  • Müdigkeit
  • schnelle Gewichtsabnahme
  • Azetongeruch der Ausatemluft

Unbehandelt führt die Erkrankung zum Tod.

Die Behandlung besteht in lebenslanger Zufuhr des fehlenden Insulins durch den Betroffenen selbst. Dabei wird versucht, die natürlichen Verhältnisse der Insulinausschüttung möglichst genau nachzuahmen.

 

Typ-2-Diabetes

In Deutschland gehören 95 % der Diabetiker zum Typ 2, wobei in den letzten Jahren eine Zunahme der Häufigkeit zu beobachten ist.

Die Manifestation erfolgt meist nach dem 40. Lebensjahr. Früher wurde deshalb von Altersdiabetes geredet. In letzter Zeit ist eine Zunahme auch bei Kindern und Jugendlichen festzustellen.

Kennzeichen ist eine genetisch bedingte Insulinresistenz (verminderte Wirksamkeit des Insulins an den Körperzellen). Erste Folge davon ist eine Überproduktion von Insulin, die die Blutzuckerwerte im Normbereich hält.

Nach und nach erschöpft sich die Insulinproduktion. Über das Zwischenstadium einer gestörten Glucosetoleranz (nach dem Essen insbesondere von zucker- und stärkehaltigen Nahrungsmitteln erhöht sich der Blutzuckerspiegel stark) entsteht ein manifester Diabetes.

Die Entwicklung wird ausgelöst und beschleunigt, wenn neben der erblichen Veranlagung andere Risikofaktoren wie Übergewicht und Bewegungsmangel hinzukommen.

Typ-2-Diabetes tritt meist als Teil eines Komplexes von Symptomen auf, der als metabolisches Syndrom bezeichnet wird.

 

Das metabolische Syndrom:

Hyperglykämie = zu hoher Blutzucker
Nüchternblutzucker (Plasma)> 126 mg/dl (7 mmol/l)
Nüchternblutzucker (Kapillarblut)>110 mg/dl (6,1 mmol/l)
Fettstoffwechselstörungen
Triglyzeride> 200 mg/dl (> 2,2 mmol/l)
Cholesterin> 250 mg/dl (> 6,5 mmol/l)
Bluthochdruck
PR> 140 / 90 mmHg
Übergewicht
BMI (Body mass index)> 25 kg/m² (Fettverteilung stammbetont)
Hyperurikämie = zu hoher Harnsäurespiegel / Gicht
Harnsäure> 6,4 mg/dl (> 380 µmol/l)

 

Aufgrund der schleichenden Entwicklung des Typ-2-Diabetes fehlen meist die für Typ-1 charakteristischen Symptome; oft zeigen sich lediglich Störungen des Allgemeinbefindens

  • erhöhte Infektanfälligkeit
  • Juckreiz
  • leichte Ermüdbarkeit
  • Schwindel

Die Diagnose wird häufig erst nach jahrelangem Verlauf erher zufällig gestellt. Zu diesem Zeitpunkt können sich allerdings bereits erhebliche Folgeschäden ausgebildet haben:

  • massive Arteriosklerose
  • Veränderungen an kleinen und kleinsten Gefäßen, insbesondere an Augen und Nieren, aber auch am Herzen
  • Nervenveränderungen

Die Therapie hat zunächst die Senkung der Insulinresistenz zum Ziel und besteht aus den Basismaßnahmen

  • Gewichtsreduktion mit einer unterkalorischen, fettreduzierten Vollwertkost
  • Bewegungstherapie.

Erst bei Versagen der Ernährungs- und Bewegungstherapie wird zusätzlich mit oralen Antidiabetika (blutzuckersenkende Medikamente zum Einnehmen) durchgeführt. Werden damit keine ausreichend niedrigen Blutzuckerwerte erreicht, muss Insulin gespritzt werden.

 

Schwangerschaftsdiabetes

Erstmals während der Schwangerschaft auftretende Diabetes wird als Gestationsdiabetes bezeichnet. Im Verlauf der Schwangerschaft treten hormonelle Umstellungen auf, die zu einem höheren Insulinbedarf führen. Dadurch treten bei 2 - 5 % aller Schwangeren krankhafte Blutzuckerwerte auf. Nach Ende der Schwangerschaft bleibt bei etwa 4 % der Betroffenen der Diabetes bestehen. Das Risiko, im weiteren Leben einen Typ-2-Diabetes zu entwickeln liegt bei etwa 40 %.

Zur Vermeidung von Mißbildungen und Komplikationen ist eine konsequente Behandlung unumgänglich. Reicht die Umstellung der Ernährung nicht zu einer Normalisierung der Blutzuckerwerte aus, erfolgt eine Insulintherapie, da sämtliche oralen Antidiabetika für eine Behandlung in der Schwangerschaft nicht geeignet sind. Ein Gestationsdiabetes verursacht in der Regel keine Beschwerden, so dass er leicht übersehen werden kann. Eine Untersuchung wird daher in der 24. - 28. Schwangerschaftswoche empfohlen.

 

Weitere Informationen zum Thema Diabetes

Wenn Sie noch mehr rund um das Thema Diabetes wissen möchten, schauen Sie doch in unserem

  • Gesundheitsratgeber unter "Diabetes"
  • unter Blutzuckerkontrolle
  • unter HbA1c-Bestimmung
  • unter Diabetes-Selbsthilfegruppe

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